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<title>Kūdō</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Kūdō</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Kūdō</b> (<a href="Japanische_Schrift" title="Japanische Schrift">jap.</a> <span lang="ja-Jpan" class="Jpan">空道</span>, früher <i>Kakutō Karate</i> (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">格闘空手</span>); fälschlicherweise auch oft <i>Daidōjuku</i> oder ähnlich) ist eine <a href="Japan" title="Japan">japanische</a> <a href="Mixed_Martial_Arts" title="Mixed Martial Arts">Mixed Martial Art (MMA, „Gemischte Kampfkunst“)</a> und <a href="Bud%C5%8D" title="Budō">Budō</a>-Sportart. Dabei handelt es sich um eine <i>Gloved-Karate</i>-Art (Vollkontakt-Karate mit Handschuhen), bei der im Wettkampf auch Wurf- und Bodentechniken, insbesondere Festhalte-, Hebel- und Würgetechniken zulässig sind.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Charakteristika">Charakteristika</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einleitung">Einleitung</h3></div>
<p>Kūdō ist eine gemischte Kampfkunst, die das Kämpfen in den Mittelpunkt stellt. Es ist das Ziel von Kūdō, dem realistischen, echten Kampf so nahe wie möglich zu kommen. Um dies zu erreichen, wird zum einen mit entsprechender Schutzkleidung im Vollkontakt gekämpft, und zum anderen verbietet das Reglement nur sehr wenige, ausgewählte Techniken und Handlungen. Die Techniken des Kūdō decken das gesamte Spektrum des Kampfes ab: das Kämpfen im Stehen, <a href="Wurftechnik_(Kampfsport)" title="Wurftechnik (Kampfsport)">Wurftechniken</a>, <a href="Grappling" title="Grappling">Grappling</a> und Bodenkampf.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ursprünge_und_Merkmale"><span id="Urspr.C3.BCnge_und_Merkmale"></span>Ursprünge und Merkmale</h3></div>

<p>Takashi Azuma, der Begründer von Kūdō (aktueller Rang: 9.&nbsp;<a href="Dan_(Kampfsport)" title="Dan (Kampfsport)">Dan</a> Kūdō, 8.&nbsp;Dan Kyokushin Budokai, 3. Dan Judo), hat zunächst in seiner Jugend <a href="Judo" title="Judo">Judo</a> praktiziert, eine Kampfkunst, die ausschließlich das <a href="Grappling" title="Grappling">Grappling</a>, also Wurftechniken und den Bodenkampf trainiert. Als junger Universitätsstudent kam er zum <a href="Kyokushin_Kaikan" title="Kyokushin Kaikan">Kyokushin-Karate</a>. Dies ist eine Abwandlung des <a href="Sh%C5%8Dt%C5%8Dkan" title="Shōtōkan">Shōtōkan-Karate</a>, welche im Kontrast zum Halbkontakt-Shōtōkan echten Vollkontakt-Kampf praktiziert.
</p><p>Nach neun Jahren Training und zahlreichen Erfolgen im Kyokushin begründete Azuma 1981 eine eigene Kampfkunst, da er mit einigen Eigenschaften von Kyokushin unzufrieden war. Zum einen störte Azuma, dass beim Kyokushin keinerlei Schutzkleidung getragen wird, so dass das Reglement zum Beispiel Handtechniken zum Kopf verbietet, um schwerwiegende Kopfverletzungen zu vermeiden, obgleich Fußtechniken zum ungeschützten Kopf erlaubt sind. Zum anderen wird im Kyokushin fast ausschließlich der aufrechte Kampf praktiziert; Würfe, Hebel, Bodenkampf etc. kommen nicht oder nur wenig ausgeprägt vor. Azuma war der Meinung, dass diese Einschränkungen einem möglichst realistischen Kampf im Wege stehen und darüber hinaus körperlich kleinere Kämpfer gegenüber größeren Kämpfern benachteiligt sind.
</p><p>Azumas eigene Entwicklung einer Kampfkunst war zunächst ein <a href="Hybrid" title="Hybrid">Hybrid</a> aus Kyokushin-Karate und Judo. Das Kyokushin stellte die Basis dar, welches jedoch im Reglement stark verändert wurde. So wurde z.&nbsp;B. eine Schutzkleidung eingeführt, die das Erlauben von Handtechniken zum Kopf ermöglichte und auch vor Fußtechniken zum Kopf ausreichend Schutz bietet. Aus dem Judo wurden ausgewählte Techniken des Grapplings und des Bodenkampfes hinzugefügt. Später wurden gezielt weitere Kampfkünste und Kampfsportarten analysiert und ausgewählte Elemente davon der eigenen Kampfkunst hinzugefügt. Dies betraf in erster Linie Techniken des <a href="Muay_Thai" title="Muay Thai">Muay Thai</a> sowie des <a href="Ju-Jutsu" title="Ju-Jutsu">Ju-Jutsu</a>.
</p><p>Heute kann man folglich sagen, dass die neue Kampfkunst Azumas – heute Kūdō genannt – in erster Linie ein Hybrid aus Vollkontakt-Karate, Judo, Muay Thai und Ju-Jutsu ist, folglich das gesamte Spektrum eines echten Kampfes umfasst – aufrechter Kampf, Grappling und Bodenkampf – und aufgrund der geringen Einschränkungen des Reglements einem realistischen Kampf recht nahekommt.
</p><p>Das Training des Kūdō besteht in erster Linie aus <a href="Kihon" title="Kihon">Kihon</a>, allgemeinem Fitnesstraining und Kampf. Die <a href="Form_(Kampfkunst)" title="Form (Kampfkunst)">Kata</a> des Kyokushin wurden hingegen ersatzlos eliminiert.
</p><p>Kennzeichnend dafür, dass das japanische Kyokushin-Karate und das japanische Judo die Ausgangsbasis bildeten, ist, dass Kūdō in seinem Selbstverständnis nicht lediglich eine Kampfsportart ist, sondern eine umfassende Kampfkunst, welche den Charakter und die Philosophie des <a href="Bud%C5%8D" title="Budō">Budō</a> in sich trägt, was sich z.&nbsp;B. darin niederschlägt, dass sich Kūdō als Lebensweg begreift, welcher sowohl die physische, als auch die psychische Entwicklung betrachtet. Darüber hinaus wird traditionelle japanische Budō-Etikette (<a href="Reishiki" title="Reishiki">Reigi</a>) gepflegt, z.&nbsp;B. gibt es bestimmte japanische Grußrituale, es wird im Training ein traditioneller <a href="Keikogi" title="Keikogi">Keikogi</a> getragen, die Bezeichnungen für die Techniken sind auf Japanisch etc.<sup id="cite_ref-KIF-Kudo-is_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-KIF-Kudo-is-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Regeln">Regeln</h3></div>
<p>Das Reglement ist sehr tolerant und verbietet nur wenige, besonders gefährliche Techniken und Handlungen. Dazu zählen z.&nbsp;B. der Angriff auf den Hals und den Hinterkopf sowie den Kopf und die Gelenke eines am Boden befindlichen Gegners.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ausrüstung_und_Kleiderordnung"><span id="Ausr.C3.BCstung_und_Kleiderordnung"></span>Ausrüstung und Kleiderordnung</h4></div>

<p>Im Training und während Wettkämpfen wird ein <a href="Keikogi" title="Keikogi">Kūdō-Gi</a> getragen, wahlweise in weiß oder blau. Die Besonderheit eines Kūdō-Gis im Vergleich beispielsweise zu einem Shōtōkan-Karate-Gi ist, dass die Ärmel des Oberteils zum einen kürzer geschnitten sind als beim Shōtōkan-Karate-Gi, und zum anderen aus einem Stück mit dem Rest des Oberteils geschnitten sind, während beim Shōtōkan-Karate-Gi die Ärmel als Einzelteile an das Oberteil genäht werden. Der Grund für diese aufwändigere Herstellungsweise ist, dass die Ärmel des Kūdō-Gis den höheren Zugkräften standhalten muss, die bei Wurftechniken, Grappling und Bodenkampf auftreten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Wettkampfklassen">Wettkampfklassen</h4></div>
<p>Im Wettkampf werden die Teilnehmer in Klassen unterteilt. Die Klassifizierung wird <i>Physical Index Scale</i> genannt, wobei der Physical Index die Summe aus Körpergröße (in Zentimetern) sowie Körpergewicht (in Kilogramm) ist. Darüber hinaus gibt es eine eigene Klasse für Frauen. Die Klassen sind:<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ol><li>unter 230</li>
<li>230 bis unter 240</li>
<li>240 bis unter 250</li>
<li>250 bis unter 260</li>
<li>260 bis unter 270</li>
<li>270 oder höher</li>
<li>Damen</li></ol>
<ul><li>Beispiel 1: Ein Mann wiegt 75 kg und hat eine Körpergröße von 180 cm. Er hat demnach einen Physical Index von 75+180 = 255 und gehört folglich zur Klasse 4 (250 bis unter 260)</li>
<li>Beispiel 2: Eine Frau gehört unabhängig von ihrem Gewicht oder ihrer Körpergröße stets zur Klasse 7 (Damen)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Graduierungen_und_Gürtelfarben"><span id="Graduierungen_und_G.C3.BCrtelfarben"></span>Graduierungen und Gürtelfarben</h4></div>
<p>Der Lernfortschritts eines Kūdō-Praktizierenden wird anhand der Farbe seines Gürtels gekennzeichnet, welche einen bestimmten Schüler-Grad (<a href="Ky%C5%AB" title="Kyū">Kyū-Grad</a>), bzw. Meister-Grad (<a href="Dan_(Kampfsport)" title="Dan (Kampfsport)">Dan-Grad</a>) symbolisiert. Ein Anfänger beginnt mit dem weißen Gürtel, die höchstmögliche Graduierung ist der 10.&nbsp;Dan.
</p><p>Sobald ein Schüler die jeweils erforderliche Mindesttrainingszeit absolviert hat, kann er an Prüfungen zur Erlangung des nächsthöheren Gürtels teilnehmen. Bei den Prüfungen werden statische Einzeltechniken (Kihon Keiko), Einzeltechniken in der Bewegung (Ido Keiko), Wurftechniken (<a href="Nage_Waza" class="mw-redirect" title="Nage Waza">Nage Waza</a>) sowie verschiedene Formen des Kampfes (Yakusoku Kumite, Sparring) geprüft. Des Weiteren kann ein Schüler aufgrund von entsprechenden Erfolgen bei offiziellen Wettkampf-Turnieren im Gürtelrang befördert werden.<sup id="cite_ref-KIF-belts-examinations_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-KIF-belts-examinations-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die nachfolgende Tabelle illustriert die Schüler-Grade und Gürtelfarben im Kūdō:<sup id="cite_ref-KIF-belts-examinations_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-KIF-belts-examinations-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table class="wikitable" style="text-align:center">

<tbody><tr>
<th width="90em">Grad
</th>
<th width="60em">keiner
</th>
<th width="60em">10. Kyū
</th>
<th width="60em">9. Kyū
</th>
<th width="60em">8. Kyū
</th>
<th width="60em">7. Kyū
</th>
<th width="60em">6. Kyū
</th>
<th width="60em">5. Kyū
</th>
<th width="60em">4. Kyū
</th>
<th width="60em">3. Kyū
</th>
<th width="60em">2. Kyū
</th>
<th width="60em">1. Kyū
</th></tr>
<tr>
<th>Japanisch
</th>
<td>Mukyū
</td>
<td>Jūkyū
</td>
<td>Kukyū
</td>
<td>Hachikyū
</td>
<td>Nanakyū
</td>
<td>Rokkyū
</td>
<td>Gokyū
</td>
<td>Yonkyū
</td>
<td>Sankyū
</td>
<td>Nikyū
</td>
<td>Ikkyū
</td></tr>
<tr>
<th>Gürtelbild
</th>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td></tr>
<tr>
<th>Gürtelfarbe
</th>
<td style="background:white;color:black;"><b>weiß</b>
</td>
<td style="background:#5C3C8F;color:white;" colspan="2"><b>lila</b>
</td>
<td style="background:blue;color:white;" colspan="2"><b>blau</b>
</td>
<td style="background:#FBD800;color:black;" colspan="2"><b>gelb</b>
</td>
<td style="background:green;color:white;" colspan="2"><b>grün</b>
</td>
<td style="background:saddlebrown;color:white;" colspan="2"><b>braun</b>
</td></tr></tbody></table>
<p>Die nachfolgende Tabelle illustriert die Meister-Grade im Kūdō:<sup id="cite_ref-KIF-belts-examinations_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-KIF-belts-examinations-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table class="wikitable" style="text-align:center">

<tbody><tr>
<th width="90em">Grad
</th>
<th width="60em">1. Dan
</th>
<th width="60em">2. Dan
</th>
<th width="60em">3. Dan
</th>
<th width="60em">4. Dan
</th>
<th width="60em">5. Dan
</th>
<th width="60em">6. Dan
</th>
<th width="60em">7. Dan
</th>
<th width="60em">8. Dan
</th>
<th width="60em">9. Dan
</th>
<th width="60em">10. Dan
</th></tr>
<tr>
<th>Japanisch
</th>
<td>Shodan
</td>
<td>Nidan
</td>
<td>Sandan
</td>
<td>Yondan
</td>
<td>Godan
</td>
<td>Rokudan
</td>
<td>Nanadan
</td>
<td>Hachidan
</td>
<td>Kyūdan
</td>
<td>Jūdan
</td></tr>
<tr>
<th>Gürtelbild
</th>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td></tr>
<tr>
<th>Gürtelfarbe
</th>
<td style="background:black;color:white;"><b>schwarz</b><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937660">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .fussnoten-marke{font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;unicode-bidi:isolate;white-space:nowrap}.mw-parser-output sup.fussnoten-marke{font-size:0.75rem}.mw-parser-output .fussnoten-etui sup{margin-left:-0.15rem}.mw-parser-output span.fussnoten-inhalt{padding-left:0.1rem}.mw-parser-output span.fussnoten-inhalt+span.fussnoten-inhalt{padding-left:0.15rem}.mw-parser-output .fussnoten-block{margin-bottom:0.1rem}.mw-parser-output div.fussnoten-inhalt{display:inline-block;padding-left:0.8rem;text-indent:-0.8rem}.mw-parser-output div.fussnoten-inhalt p,.mw-parser-output div.fussnoten-inhalt dl,.mw-parser-output div.fussnoten-inhalt ol,.mw-parser-output div.fussnoten-inhalt ul{text-indent:0}.mw-parser-output div.fussnoten-inhalt.fussnoten-floatfix{display:block}.mw-parser-output .fussnoten-box{margin-top:0.5rem;padding-left:0.8rem}.mw-parser-output .fussnoten-box,.mw-parser-output div.fussnoten-inhalt{font-size:94%}.mw-parser-output .fussnoten-box div.fussnoten-inhalt,.mw-parser-output span.fussnoten-inhalt,.mw-parser-output .fussnoten-inhalt .reference-text{font-size:inherit}.mw-parser-output .fussnoten-inhalt .reference-text{display:inline}.mw-parser-output .fussnoten-linie{display:inline-block;position:relative;top:-1em;border-top:solid 1px #808080;width:8rem}.mw-parser-output .fussnoten-linie+p,.mw-parser-output .fussnoten-linie+dl,.mw-parser-output .fussnoten-linie+ol,.mw-parser-output .fussnoten-linie+ul,.mw-parser-output .fussnoten-linie+link+div{margin-top:-1em}.mw-parser-output .annotationpair-m:target .fussnoten-marke,.mw-parser-output .fussnoten-inhalt:target{background-color:var(--background-color-progressive-subtle,#f1f4fd);box-shadow:0 0 0 0.25em var(--background-color-progressive-subtle,#f1f4fd)}.mw-parser-output .annotationpair-m:target .fussnoten-marke,.mw-parser-output .fussnoten-inhalt:target .fussnoten-marke{font-weight:bold}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style>&nbsp;<span class="fussnoten-etui reference"><sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="a)">a)</sup></span>
</td>
<td style="background:black;color:white;"><b>schwarz</b>&nbsp;<span class="fussnoten-etui reference"><sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="b)">b)</sup></span>
</td>
<td style="background:black;color:white;"><b>schwarz</b>&nbsp;<span class="fussnoten-etui reference"><sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="c)">c)</sup></span>
</td>
<td style="background:black;color:white;"><b>schwarz</b>&nbsp;<span class="fussnoten-etui reference"><sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="d)">d)</sup></span>
</td>
<td style="background:black;color:white;"><b>schwarz</b>&nbsp;<span class="fussnoten-etui reference"><sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="e)">e)</sup></span>
</td>
<td style="background:black;color:white;"><b>schwarz</b>&nbsp;<span class="fussnoten-etui reference"><sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="f)">f)</sup></span>
</td>
<td style="background:black;color:white;"><b>schwarz</b>&nbsp;<span class="fussnoten-etui reference"><sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="g)">g)</sup></span>
</td>
<td style="background:black;color:white;"><b>schwarz</b>&nbsp;<span class="fussnoten-etui reference"><sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="h)">h)</sup></span>
</td>
<td style="background:black;color:white;"><b>schwarz</b>&nbsp;<span class="fussnoten-etui reference"><sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="i)">i)</sup></span>
</td>
<td style="background:black;color:white;"><b>schwarz</b>&nbsp;<span class="fussnoten-etui reference"><sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="j)">j)</sup></span>
</td></tr></tbody></table>
<div class="fussnoten-box">
<div class="fussnoten-linie" aria-hidden="true" role="presentation"></div>
<div class="fussnoten-block"><div class="fussnoten-inhalt references"><sup class="fussnoten-marke mw-cite-backlink" data-annotationpair-a="a)">a)</sup>&nbsp;<div class="reference-text">mit 1 schmalen goldenen Streifen</div></div></div>
<div class="fussnoten-block"><div class="fussnoten-inhalt references"><sup class="fussnoten-marke mw-cite-backlink" data-annotationpair-a="b)">b)</sup>&nbsp;<div class="reference-text">mit 2 schmalen goldenen Streifen</div></div></div>
<div class="fussnoten-block"><div class="fussnoten-inhalt references"><sup class="fussnoten-marke mw-cite-backlink" data-annotationpair-a="c)">c)</sup>&nbsp;<div class="reference-text">mit 3 schmalen goldenen Streifen</div></div></div>
<div class="fussnoten-block"><div class="fussnoten-inhalt references"><sup class="fussnoten-marke mw-cite-backlink" data-annotationpair-a="d)">d)</sup>&nbsp;<div class="reference-text">mit 4 schmalen goldenen Streifen</div></div></div>
<div class="fussnoten-block"><div class="fussnoten-inhalt references"><sup class="fussnoten-marke mw-cite-backlink" data-annotationpair-a="e)">e)</sup>&nbsp;<div class="reference-text">mit 5 schmalen goldenen Streifen</div></div></div>
<div class="fussnoten-block"><div class="fussnoten-inhalt references"><sup class="fussnoten-marke mw-cite-backlink" data-annotationpair-a="f)">f)</sup>&nbsp;<div class="reference-text">mit 1 breiten und 1 schmalen goldenen Streifen</div></div></div>
<div class="fussnoten-block"><div class="fussnoten-inhalt references"><sup class="fussnoten-marke mw-cite-backlink" data-annotationpair-a="g)">g)</sup>&nbsp;<div class="reference-text">mit 1 breiten und 2 schmalen goldenen Streifen</div></div></div>
<div class="fussnoten-block"><div class="fussnoten-inhalt references"><sup class="fussnoten-marke mw-cite-backlink" data-annotationpair-a="h)">h)</sup>&nbsp;<div class="reference-text">mit 1 breiten und 3 schmalen goldenen Streifen</div></div></div>
<div class="fussnoten-block"><div class="fussnoten-inhalt references"><sup class="fussnoten-marke mw-cite-backlink" data-annotationpair-a="i)">i)</sup>&nbsp;<div class="reference-text">mit 1 breiten und 4 schmalen goldenen Streifen</div></div></div>
<div class="fussnoten-block"><div class="fussnoten-inhalt references"><sup class="fussnoten-marke mw-cite-backlink" data-annotationpair-a="j)">j)</sup>&nbsp;<div class="reference-text">mit 2 breiten goldenen Streifen</div></div></div>
</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Name_der_Stilart">Name der Stilart</h2></div>

<p>Der Name Kūdō setzt sich aus <i>kū</i> und <i><a href="Dao" title="Dao">dō</a></i> zusammen, wobei Kū hier die Konzepte „Vergänglichkeit; gegenseitige Abhängigkeit; Unparteilichkeit“ umfasst und Dō „Weg, Pfad“ bedeutet. Sinngemäß lässt sich Kūdō mit „Aufgeschlossene Lebensweise“ übersetzen.<sup id="cite_ref-KIF-Kudo-is_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-KIF-Kudo-is-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bezüglich des Namens dieser Kampfkunst kommt es bislang gelegentlich zu Konfusionen und falschen Bezeichnungen: <i>Kūdō</i> wird nicht selten fälschlicherweise <i>Daidojuku</i>, bzw. <i>Daido(-)Juku</i>, <i>Kūdō Daido(-)Juku</i> usw. bzw. alternativ <i>Daido(-)Juku Kūdō</i> genannt. Diese Konfusion wird begünstigt durch die Tatsache, dass die Kampfkunst, ihr <a href="D%C5%8Dj%C5%8D" title="Dōjō">Honbu-Dōjō</a> (Haupt-Dōjō einer Stilart) und ihr Dachverband jeweils unterschiedliche Namen tragen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich im Rahmen der Entstehungsgeschichte der Name der Kampfkunst einmal und der Name des Dachverbands mehrmals geändert haben.
</p><p>Um für die notwendige Klarheit zu sorgen, werden in der nachfolgenden Grafik die unterschiedlichen Namen im Zeitverlauf dargestellt (grobe Darstellungsweise in ganzen Jahren).
</p><p>
Die Grafik wird wie folgt erläutert: 1981 wurde das Dōjō „Karate-dō Daidōjuku“ (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">空手道大道塾</span>, dt. etwa: „Weg des Karate, Privatschule des großen Wegs“) gegründet, welches in der Regel einfach „Daidōjuku“ (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">大道塾</span>) genannt wird. In diesem Dōjō wurde eine selbst entwickelte, eigene Stilart gelehrt, die „Kakutō Karate“ (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">格闘空手</span>, „Regelkampf-Karate“) genannt wurde; das Daidōjuku ist folglich das Honbu-Dōjō (Haupt-Dōjō) dieser neuen Stilart. Zeitgleich wurde im Daidōjuku ein internationaler Dachverband für diese Stilart gegründet, der <i>Daidojuku World Headquarters (DWHQ).</i><sup id="cite_ref-WG2013kudo_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-WG2013kudo-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1995 wurde der Name des Dachverbands in „Kakuto Karate International Federation Daidojuku (KKIF)“ geändert. 2001 wurden im Rahmen der 1. Weltmeisterschaft der Name der Stilart von <i>Kakutō Karate</i> zu <i>Kūdō</i> sowie der Name des Dachverbands von „Kakuto Karate International Federation Daidojuku (KKIF)“ zu „Kūdō International Federation (KIF)“ geändert. 2007 wurde der Name des Dachverbands zu „Organization for development of International Kūdō“ geändert, diese Änderung jedoch 2010 wieder rückgängig gemacht, so dass der heute gültige Name des Verbands wieder „Kūdō International Federation (KIF)“ lautet.</p>
<div style="text-align:center"><b>Bezeichnungen der Kampfkunst sowie ihrer Organe und Institutionen</b></div>
<div class="timeline-wrapper"></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorgeschichte">Vorgeschichte</h3></div>

<p>Takashi Azuma (* 1949 in <a href="Kesennuma" title="Kesennuma">Kesennuma</a>, Japan) kam 1965 im Alter von 16 Jahren zum ersten Mal mit <a href="Budo" class="mw-redirect" title="Budo">Budo</a> in Kontakt, als er dem <a href="Judo" title="Judo">Judo</a>-Club seiner Schule in Kesennuma betrat. 1972, nach seiner Dienstzeit bei den <a href="Selbstverteidigungsstreitkr%C3%A4fte" title="Selbstverteidigungsstreitkräfte">Japanischen Streitkräften</a> und im Alter von 22 Jahren, trat er dem <a href="Kyokushin_Kaikan" title="Kyokushin Kaikan">Kyokushin Kaikan</a> bei und trainierte fortan Kyokushin-Karate. Noch im selben Jahr gründete er eine Kyokushin-Abteilung an der <a href="Waseda-Universit%C3%A4t" title="Waseda-Universität">Waseda-Universität</a>.
</p><p>In den folgenden Jahren von 1973 bis 1979 nahm Azuma an zahlreichen nationalen und internationalen Kyokushin-Turnieren teil, bei denen er wiederholt vordere Platzierungen erreichte. Seine besten Ergebnisse waren dabei der 1. Platz während der 9. Japanischen Kyokushin-Meisterschaft 1974 sowie der 4. Platz während der 2. Internationalen Kyokushin-Meisterschaft 1979.
</p><p>Durch seine Teilnahme an den internationalen Kyokushin-Meisterschaften begriff Azuma, dass die bisherigen Regeln des Kyokushin-Karate, welche Handtechniken gegen den gegnerischen Kopf, Treffer in den Unterbauch sowie Wurftechniken verbieten, ihn im Kampf gegen die meist schwereren und größeren ausländischen Gegner benachteiligen. Infolge dieser Erkenntnis begann Azuma ab 1980, die für ihn ideale <a href="Budo" class="mw-redirect" title="Budo">Budo</a>-Stilart zu suchen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gründung_der_Stilart_und_Entwicklung_in_den_1980er_Jahren"><span id="Gr.C3.BCndung_der_Stilart_und_Entwicklung_in_den_1980er_Jahren"></span>Gründung der Stilart und Entwicklung in den 1980er Jahren</h3></div>
<p>1981 schließlich gründete Azuma in der Stadt <a href="Sendai" title="Sendai">Sendai</a> ein eigenes <a href="D%C5%8Dj%C5%8D" title="Dōjō">Dōjō</a> mit dem Namen <i>Karate-dō Daidōjuku</i> – kurz <i>Daidōjuku.</i> Dort lehrte er fortan seine eigene Stilart, welche er <i>Kakutō Karate</i> nannte. Diese unterschied sich von Kyokushin-Karate insbesondere durch einen helmartigen Kopf- und Gesichtsschutz namens „Super Safe Face Protector“ (später ersetzt durch den verbesserten „N.H.G. Ku“, dem „New Headgear Ku“), sowie ein gelockertes Regelwerk, welches nunmehr auch Handtechniken gegen den Kopf erlaubt, sowie Wurf- und Haltetechniken (später wurden auch Hebel und Würgegriffe hinzugefügt).
</p><p>Zeitgleich gründete Azuma den internationalen Dachverband <i>Daidojuku World Headquarters (DWHQ)</i> für seine neue Stilart.'<sup id="cite_ref-WG2013kudo_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-WG2013kudo-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Laufe der 80er Jahre begann in Japan der bis heute anhaltende, globale Boom der <a href="Mixed_Martial_Arts" title="Mixed Martial Arts">Gemischten Kampfkünste</a>. Im Rahmen dieses Aufschwungs wurde Kakuto Karate in Japan zunehmend bekannt und verbreitete sich schnell. Es wurden mehrere Niederlassungen innerhalb Japans eröffnet und mehrere Bücher und Schulungsvideos über die Stilart publiziert. 1987 reiste Azuma nach Thailand, um <a href="Muay_Thai" title="Muay Thai">Muay Thai</a> (Thaiboxen) zu sehen. Daraufhin schickte Azuma 1988 seine Ausbilder und Niederlassungsleiter ebenfalls nach Thailand, um Muay Thai zu studieren, und er erweiterte seine Stilart um ausgewählte Techniken dieser Kampfkunst.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklung_seit_den_1990er_Jahren">Entwicklung seit den 1990er Jahren</h3></div>
<p>1991 wurde die Schutzausrüstung um Handschuhe erweitert. 1992 veranstaltete das Daidojuku dōjō ein „Glove Karate“-Turnier namens „WARS-I“ ausgetragen (bis 2002 wurde dieses Turnier als „WARS-II“ bis „WARS-VI“ weitere fünf Mal im Daidojuku ausgetragen).
</p><p>Gegen Mitte der Neunzigerjahre begann die Internationalisierung von Kūdō: 1993 wurden erste Auslandsseminare in <a href="Wladiwostok" title="Wladiwostok">Wladiwostok</a> (<a href="Russland" title="Russland">Russland</a>) und Chile veranstaltet, woraufhin in beiden Ländern die ersten Auslandsvertretungen gegründet wurden. 1994 eröffnen Auslandsvertretungen in <a href="Brasilien" title="Brasilien">Brasilien</a>, <a href="Moskau" title="Moskau">Moskau</a> (Russland) sowie <a href="Melbourne" title="Melbourne">Melbourne</a> (<a href="Australien" title="Australien">Australien</a>). Es folgten später weitere Auslandsvertretungen in Russland, <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">USA</a>, <a href="Iran" title="Iran">Iran</a>, <a href="Sri_Lanka" title="Sri Lanka">Sri Lanka</a>, Australien, <a href="Pakistan" title="Pakistan">Pakistan</a>, <a href="Portugal" title="Portugal">Portugal</a>, <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a> und <a href="Belgien" title="Belgien">Belgien</a> sowie zahlreiche weitere Auslandsseminare in verschiedenen Ländern.
</p><p>1995 wurde der Name des Verbands von <i>Daidojuku World Headquarters (DWHQ)</i> in <i>Kakuto Karate International Federation Daidojuku (KKIF)</i> geändert. Azuma erhielt im selben Jahr von <a href="Jon_Bluming" title="Jon Bluming">Jon Bluming</a>, dem Leiter des Kyokoshin-Karate, den 8. <a href="Dan_(Kampfsport)" title="Dan (Kampfsport)">Dan</a> verliehen.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1996 wurde im Daidojuku dōjō das dritte „Glove-Karate“-Turnier namens „WARS-III“ ausgetragen. Im Rahmen dieses Wettkampfes wurde die Regel „No Holds Barred“ eingeführt, was so viel bedeutet, dass es keinerlei Einschränkungen bezüglich Haltetechniken gibt, unabhängig von ihrer Gefährlichkeit. Bereits im darauf folgenden Jahr veranstaltete das Daidojuku dōjō „WARS-IV“, bei dem der Kampf um Bodentechniken erweitert wurde. Diese zu den jeweiligen WARS-Turnieren eingeführten Regeländerungen flossen in das Kakuto Karate ein und entwickelten es weiter in Richtung Gemischter Kampfkunst.
</p><p>1997 wurden Seminare in <a href="Kalifornien" title="Kalifornien">Kalifornien</a> veranstaltet. Während ihres Aufenthalts in Kalifornien erforschten die japanischen Gesandten die Bodenkampftechniken des <a href="Ju-Jitsu" class="mw-redirect" title="Ju-Jitsu">Ju-Jitsu</a>.
</p><p>In den Zweitausenderjahren nahm die Internationalisierung weiter Fahrt auf: Es erfolgten weitere Gründungen von Vertretungen in einigen der bereits erschlossenen Länder sowie in den Ländern <a href="Indien" title="Indien">Indien</a>, <a href="Lettland" title="Lettland">Lettland</a>, <a href="Kasachstan" title="Kasachstan">Kasachstan</a>, <a href="Belarus" title="Belarus">Belarus</a>, <a href="Estland" title="Estland">Estland</a>, <a href="Myanmar" title="Myanmar">Myanmar</a>, <a href="Italien" title="Italien">Italien</a>, <a href="Kolumbien" title="Kolumbien">Kolumbien</a>, <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">Vereinigtes Königreich</a>, <a href="Griechenland" title="Griechenland">Griechenland</a>, <a href="Volksrepublik_China" title="Volksrepublik China">China</a>, <a href="Kanada" title="Kanada">Kanada</a>, <a href="Mongolei" title="Mongolei">Mongolei</a>, <a href="Bulgarien" title="Bulgarien">Bulgarien</a>, <a href="Serbien" title="Serbien">Serbien</a>, <a href="Ungarn" title="Ungarn">Ungarn</a>, <a href="Vereinigte_Arabische_Emirate" title="Vereinigte Arabische Emirate">Vereinigte Arabische Emirate</a>, <a href="Marokko" title="Marokko">Marokko</a>, <a href="Kuwait" title="Kuwait">Kuwait</a>, <a href="Polen" title="Polen">Polen</a> und <a href="Armenien" title="Armenien">Armenien</a>. Ebenfalls wurden zahlreiche weitere Auslandsseminare veranstaltet (unter anderem 2003 und 2008 in Deutschland).
</p><p>Aufgrund der nunmehr recht fortgeschrittenen internationalen Verbreitung der Stilart kam es in den Folgejahren zu mehreren internationalen Turnieren:
</p>
<ul><li>2001: 1. Weltmeisterschaft in Japan, mit 23 teilnehmenden Nationen. Im Rahmen dieser Weltmeisterschaft erfolgten die Umbenennungen von <i>Kakuto Karate</i> in <i>Kūdō</i> sowie des Dachverbands in „Kūdō International Federation (KIF)“ und die Anerkennung von Kūdō als offizielle, eigenständige Budo-Kampfsportart.<sup id="cite_ref-WG2013kudo_4-2" class="reference"><a href="#cite_note-WG2013kudo-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2005: 2. Kūdō-Weltmeisterschaft in <a href="Tokio" title="Tokio">Tokio</a> mit ca. 40 teilnehmenden Nationen</li>
<li>2007: 1. Kūdō-Europameisterschaft in Bulgarien</li>
<li>2008: 1. Kūdō-Asienmeisterschaft in der Mongolei und die 1. Kūdō-Mittlerer-Osten-und-Afrika-Meisterschaft in <a href="Abu_Dhabi_(Emirat)" title="Abu Dhabi (Emirat)">Abu Dhabi</a>, Vereinigte Arabische Emirate</li>
<li>2009: 3. Kūdō-Weltmeisterschaft in Tokio mit ca. 50 teilnehmenden Nationen. Diese Veranstaltung wurde eines der größten Budo-Sport-Ereignisse des Landes.</li>
<li>2011: 1. Kūdō World Cup in <a href="Moskau" title="Moskau">Moskau</a> mit ca. 30 teilnehmenden Nationen</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Heutige_Bedeutung">Heutige Bedeutung</h3></div>

<p>Heute (Stand September 2013) hat die <i>Kūdō International Federation</i> bereits über 100 Vertretungen in 64 Ländern und setzt ihre internationale Verbreitung kontinuierlich weiter fort.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-WG2013kudo_4-3" class="reference"><a href="#cite_note-WG2013kudo-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Derzeit wird Kūdō weltweit bereits von über 150.000 Menschen in über 50 Ländern praktiziert.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>2013 wurde Kūdō als „Einladungs-Sportart“ zu den <a href="World_Games" title="World Games">World Games 2013</a> in <a href="Cali" title="Cali">Cali</a>, <a href="Kolumbien" title="Kolumbien">Kolumbien</a> geladen, wobei 12 Demonstrations-Wettkämpfe vorgeführt wurden. Dies gilt als bedeutender Meilenstein auf dem Weg zu einer olympischen Anerkennung der Sportart durch das <a href="Internationales_Olympisches_Komitee" title="Internationales Olympisches Komitee">internationale Olympische Komitee</a>.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während der bislang drei ausgetragenen Weltmeisterschaften teilten sich die Siegerplätze vornehmlich japanische und russische Wettkämpfer.
</p><p>In Deutschland wurde trotz der 2003 und 2008 in Deutschland stattfindenden Seminare bislang (Stand 2013) noch keine Auslandsvertretung gegründet, und folglich ist Kūdō in Deutschland bislang eher unbekannt und wenig verbreitet. In der Schweiz hingegen wurde im Rahmen eines Gründungsseminars im Mai 2013 der <i>Schweizerische Kūdō Daido Juku Verband</i> gegründet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ku-do.org/">Offizielle Website der Kūdō International Federation (englisch)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.daidojuku.com/">Offizielle Website des Daidojuku dōjō (englisch)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.swisskudo.ch/">Offizielle Website des Schweizerischen Kūdō Daido Juku Verband</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.daidojuku.com/eng/daidojuku/jukucho.html">Lebenslauf des Gründers Takashi Azuma (englisch)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ku-do.com/eng/news/index.html">Aktuelle Nachrichten der Kūdō International Federation zu Wettkämpfen, Seminaren, etc. (englisch)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=n13JLzkMXIw">Geschichte des Kūdō auf YouTube (englisch)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=RMYbUVlbjIM">Impressionen von Kūdō-Training und -Wettkämpfen auf YouTube</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=u8UPIf7yId0">Kūdō-Wettkampfszenen auf YouTube</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-KIF-Kudo-is-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-KIF-Kudo-is_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KIF-Kudo-is_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ku-do.com/eng/kudo/index.html">Kūdō International Federation: Kūdō is (englisch)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130923095449/http://www.daidojuku.com/eng/kudo/foul.html">Daidojuku dōjō: Wettkampfklassen (englisch)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 23. September 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-KIF-belts-examinations-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-KIF-belts-examinations_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KIF-belts-examinations_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KIF-belts-examinations_3-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ku-do.com/eng/kudo/dan.html">Kūdō International Federation: Gürtel und Prüfungen (englisch)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-WG2013kudo-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-WG2013kudo_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-WG2013kudo_4-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-WG2013kudo_4-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-WG2013kudo_4-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://theworldgames2013.com/en/sports/sports-garden/kudo.html">The World Games 2013 Cali: Kūdō</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20131019232400/http://www.daidojuku.com/eng/daidojuku/jukucho.html">Daidojuku dōjō: Grand Master's Biography (englisch)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 19. Oktober 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130930055446/http://www.daidojuku.com/eng/daidojuku/history.html">Daidojuku dōjō: History</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 30. September 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ku-do.com/eng/about/results/wg2013.html">Kūdō International Federation: World Games 2013 Kūdō Exhibition Matches (englisch)</a></span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.island.lk/index.php?page_cat=article-details&amp;page=article-details&amp;code_title=82684">The Island: Kūdō at World Games 2013 (englisch)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://dnasyndication.com/showarticlerss.aspx?nid=9JwooN7puWjByExXsvaKL4q6tiP0mcB9VQDM8Q6qefI=">dnaSYNDICATION: Kung-fu, karate, kickboxing are passé, it's time for Kūdō! (englisch)</a></span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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